Myro Amur Serie

Version vom 23. Juni 2016, 18:35 Uhr von 109.235.139.199 (Diskussion) (Modelle)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Serie enthält die besten Chassis des Marktes aus der Accuton Cell-Serie und ist technologisch der neueste Stand bei Myro. Die Signalwandlung erreicht damit die höchste Authentizität und Präzision.
Sauber gefilterte Chassis, bei denen die Membranresonanzen praktisch eliminiert sind, haben einen derart geringen Eigenklang, dass sie unverblümt aufzeigen, was man ihnen als Signal liefert. Daher fallen schwächelnde Verstärker unangenehmer auf als bei Chassis mit Verfärbungen, die eine gewisse Fülle suggerieren. Diese Fülle ist aber kein Bestandteil der Musik, sie ist ein Kunstprodukt der Lautsprecher. An diese Art von Lebendigkeit und Fülle sind ganze HiFi-Generationen gewöhnt.

Viele HiFi-Enthusiasten wünschen sich Verbesserungen des Klangs durch eine Optimierung ihrer Kette. Werden nun an einigen Stellen entscheidende Fortschritte in Richtung Verfärbungsarmut getan, so wie es durch entzerrte, zeit- / signalrichtig angesteuerte Accuton Chassis möglich ist, werden andere Verfärbungen und Unstimmigkeiten der alten Kette entblößt. Wer dabei nicht konsequent weiter im Sinne von Entfärbung voranschreitet, der neigt häufig zum Rückzieher und sucht sein Heil weiterhin in Verfärbungen und Verzerrungen.

Vergleichstests vor verschiedenen Hörergruppen haben ergeben, dass das beste klangliche Ergebnis dieser Lautsprechern in Kombination mit den Endverstärkern von Sauermann Audio erreicht wird. Diese Kombination wird entsprechend auch vom Hersteller empfohlen.

Bei den Amur Modellen wurde sehr viel Wert auf geringen Time-Drift an den Übertragungsenden gelegt, was die Impulswiedergabe und die Raumabbildung auf ein neues Qualitätsniveau hebt. Die geschlossene Gehäuseabstimmung mit niedrigem Q-Wert und das additive Schaltungsdesign der beiden Tieftöner sorgen für einen flachen Abfall am unteren Ende des Übertragungsbereichs.
Beim Cell C25 Hochtöner hat Michael Weidlich die Membranresonanz sorgfältig entzerrt, wodurch der materialtypische Eigenklang eliminiert werden konnte. Der Übertragungsbereich reicht in den Höhen weit über den Hörbereich hinaus und verläuft mit einer sehr geringen Zeitverschiebung. Diese Maßnahme bewirkt eine hervorragende Zuordnung des Hochtongeschehens, insbesondere die der Obertöne zum jeweiligen Instrument und zu dessen räumlicher Darstellung. Das Gitter des Mitteltöners wird mit Kunststoffnoppen mechanisch beruhigt.
Jeder Lautsprecher wird von Michael Weidlich persönlich, messtechnisch und gehörmäßig auf seine maximale Performance getrimmt. Dabei werden die bereits werkseitig selektierten Chassis messtechnisch geprüft und gepaart und die Filter der Frequenzweiche darauf angepasst.

Myro-Sauermann-Kombination

Entwicklungsziele der Amur Serie:[Bearbeiten]

  • sehr breitbandig
  • mit sehr flachen Übertragungsenden
  • möglichst frei von Resonanzen
  • klirrarm
  • praxisgerechter Kennschalldruck für Wohnräume
  • unkritische Impedanz (Betrag + Phase)
  • zeitrichtig
  • ... daher maximale Impulsenergie / Impulsdynamik
  • ... mit hoher Frequenzgenauigkeit / geringen Signalverzerrungen im Einschwingen
  • sehr gutmütiges Abstrahlverhalten / kein Sweetspot-Problem
  • möglichst linearer Amplitudenfrequenzgang (kein Sounding)


Gehäuse[Bearbeiten]

Die Kanten des Pentagons sind alle mit einer Fase versehen, damit sich in Verbindung mit dem 108° Winkel eine möglichst geringe Schallbrechung an den Kanten ergibt. Das horizontale Abstrahlverhalten des Lautsprechers ist hervorragend, sodass eine Ausrichtung auf Achse nicht erforderlich ist. Perfekt ist es, wenn man eine der beiden vorderen Seitenwände nur noch als schmalen Streifen vom Hörplatz aus sieht.
Ein weiterer Vorteil des Pentagons besteht darin, dass es umlaufend keine parallelen Wände und somit keine Stehwellen im Inneren gibt.


Modelle[Bearbeiten]

<zurück: Myro Lautsprecher>
<zurück: Myro>